Alexander Blank

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Alexander Blank - Eishockey

Alexander Blank von den Krefeld Pinguinen wŠhrend des Spiels zwischen den Grizzlys Wolfsburg gegen die Krefeld Pinguine am 01.12.2020 in Wolfsburg, Deutschland. (Foto von Mathias Renner/City-Press GmbH)

Auf den Spuren des Vaters

Eishockeytalent Alexander Blank war die positive Überraschung in einer enttäuschenden Saison für die Krefeld Pinguine.

Als der KEV 81 am 07.Mai vergangenen Jahres die Rückkehr von Alexander Blank vermeldete, ahnten die Verantwortlichen wahrscheinlich nicht, wie recht sie mit folgendem Satz behalten sollten: „Alex möchte in unserer U20 Mannschaft und im U23 Team in der Oberliga den nächsten Schritt seiner sportlichen Entwicklung hin zum Eishockey Profi machen.“ Denn bereits am 1.Dezember verkündeten die Pinguine, dass sie Blank für die DEL-Mannschaft fest verpflichtet haben. Der Sohn von Co-Trainer Boris Blank hatte durch sehr gute Leistungen auf sich aufmerksam gemacht. In insgesamt 22 Spielen für DNL- und Oberliga-Mannschaft kam der 19-jährige auf mehr als einen Scorerpunkt pro Spiel. Sein Debüt in der höchsten deutschen Spielklasse gab Blank bereits in der vergangenen Spielzeit. Für die Iserlohn Roosters stand er in neun Begegnungen auf dem Eis. Nachdem Blank in Krefeld alle Jugendmannschaften durchlaufen hatte, wechselte er 2016 nach Salzburg. Im Sommer 2018 folgte die Rückkehr nach Deutschland – sein Vater hatte in Iserlohn seine Spielerkarriere beendet und das Traineramt der DNL-Mannschaft übernommen. Seinen Debüt-Treffer in der Deutschen Eishockey-Liga erzielte Blank junior am 30.Dezember 2020 jedoch im Krefelder Trikot standesgemäß gegen die Düsseldorfer EG. In der abgelaufenen Spielzeit absolvierte er 36 von 38 möglichen Ligaspielen. Eine Begegnung in Ingolstadt verpasste er, weil er am Morgen des Spieltags eine wichtige Klausur schreiben musste. Denn parallel zur Eishockey-Karriere bastelt Blank auch gerade an seinem Abitur auf dem Berufskolleg Vera Beckers.

Eine besondere Ehre wurde dem Krefelder Eigengewächs Ende April zuteil. Bundestrainer Toni Söderholm berief den jungen Stürmer erstmalig in den vorläufigen WM-Kader. Zwar hat er es nicht ins endgültige Aufgebot geschafft, jedoch erntete er von allen Seiten viel Lob für seine ersten beiden Länderspiele. In Krefeld hat er seinen Vertrag um zwei Jahre verlängert. Ob er so lange wie sein Vater, der zwischen 2005 und 2014 in insgesamt 488 Spielen das schwarz-gelbe Trikot trug, für die Pinguine aktiv sein wird, wird die Zukunft zeigen.

GEBOREN AM 04.Februar 2002 in Berlin

SPORTART Eishockey

VEREIN Krefeld Pinguine

ERFOLGE Erste Saison als Stammspieler in der DEL, absolvierte seine beiden ersten Länderspiele

ZIELE 2021 mit den Pinguinen die Playoffs erreichen

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