Florian Lindenau

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Florian Lindenau - Handball

Bananen und Traubenzucker sind das Erfolgsrezept von Peter Schroers Drei Bananen, dazu der weltberühmte quadratische Traubenzucker-Würfel aus Krefeld.

Da sind die Geheimwaffen, mit denen Torwart-Routinier Florian Lindenau in jedes Handballspiel geht. Der 41-Jährige steht im dritten Jahr beim Oberligisten Adler Königshof zwischen den Pfosten, konnte in der ersten Spielzeit den Abstieg aus der Regionalliga nicht verhindern, sorgte dann aber mit großarteigen Leistungendafür, dass sein junges Team im ersten Oberligajahr gleich Fünfter, vor der Kreiskonkurrenz aus Lobberich und Oppum wurde: „Für mich sind Rituale ganz wichtig. Ich habe eine bestimmte Reihenfolge wie ich Socken und Schuhe anziehe, die Bananen und der Traubenzucker während des Spiels, sowie eine Tasse Kaffee davor, gehören für mich immer dazu.“ Mit Mannschaftskamerad Arne Thelen galt vor der Corona-Pandemie, zumindest samstags vor jedem Meisterschaftsspiel, in der Krefelder Markthalle das Ritual eines gemeinsamen Mittagessens. Danach ging es schnurstracks nach Hause, für einen kurzes Nickerchen. Vergleichbar mit Nationaltorwart Johannes Bitter, der mit 38 Jahren noch immer das deutsche Tor hütet, möchte der gelernte Heilerziehungspfleger aus dem Krefelder HPZ, noch möglichst lange zwischen den Pfosten stehen: „Johannes Bitter ist ein toller Mensch, ein starker Torwart, den ich sehr schätze. Zu meiner Jugendzeit war eher Henning Fritz mein großes Vorbild. Aber solange ich verletzungsfrei bleibe, möchte ich weiter Handball spielen. Mein ganzes Leben dreht sich um mein Hobby und mein Alter spielt dabei keine große Rolle. Solange die Adler mich weiter im Tor stehen haben wollen, bin ich dabei.“ Genau drei Mal in seinem Leben hat Lindenau als Spieler auf dem Feld gestanden, als Aushilfe, weil zu viele Spieler erkrankt waren. Im Niederrhein-Handball ist Lindenau mittlerweile ein Markenzeichen für den gesamten Handball, der wegen seiner sportlichen Leistungen, seiner absoluten Fairness und seines immer positiven Auftritts von allen Seiten geschätzt wird. Ein großes Ziel hat der Torwart-Oldie noch auf seiner
Agenda: „Wenn wir ohne Corona wieder richtig Handball spielen dürfen, möchte ich in zwei, drei Jahren noch einmal mit Adler in die Regionalliga aufsteigen. Selbst dann, wenn die meisten Mannschaftskameraden bereits meine Söhne sein könnten.“ Zu frisch sind noch die Erinnerungen bei Lindenau an den Drittliga-Aufstieg mit dem TV Aldekerk vor elf Jahren.

GEBOREN AM 6. Februar 1980 in St. Tönis

SPORTART Handball

VEREIN Adler Königshof, davor: TV Aldekerk, Bor. Mönchengladbach, TD Lank, Hülser SV, Turnerschaft St. Tönis

ERFOLGE momentan verletzungsfrei, Aufstieg mit Hülser SV in die Oberliga, Drittliga-Aufstieg mit dem TV Aldekerk 2019/2011

ZIELE verletzungsfrei bleiben und lange auf hohem Niveau spielen, Aufstieg mit Adler Königshof in die Regionalliga

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