Hendrik von Danwitz

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Hendrik von Danwitz - Motorsport

Hendrik von Danwitz Foto: Hendrik von Danwitz

Rennfahrer Hendrik von Danwitz nahm an der ADAC GT Masters-Serie und bei der Langstreckenserie auf dem Nürburgring teil

Keine Angst vor der grünen Hölle

Über seine Begeisterung für den Motorsport sagt Hendrik von Danwitz: „Wenn man da einmal gefangen ist, kommt man nicht mehr raus.“ Als Sprössling des früheren Tourenwagen-Piloten Herbert von Danwitz ist er an den Rennstrecken aufgewachsen. Als Kind war er schon dabei, als der Vater über den Asphalt raste. Er hat erlebt, wie das Zusammenspiel von Geschwindigkeit und Konzentration in jeder Sekunde des Rennens funktionieren muss, um heil ins Ziel zu kommen. Diese körperliche Herausforderung bei möglichen 70 Grad im Rennanzug auf der Strecke und der mentale Kraftakt sind es, was den 22-Jährigen so fasziniert an seinem Sport.

Im vergangenen Sommer ist von Danwitz in die Liga der Supersportwagen aufgestiegen. Ende Juli drehte er seine ersten Runden in der ADAC GT Masters auf dem Lausitzring. Ein vierter Platz sprang in der Rennsaison als beste Platzierung heraus. Der Tönisvorster aber schaffte es in die Top-15 der Junioren-Wertung, trotz einiger technischer Probleme. „Es war ein persönlich gutes, aber auch schweres Jahr“, sagt von Danwitz: „Ich habe viel gelernt. Es war ein gutes Einstiegsjahr.“ Daneben aber fuhr er auch weiter in der Langestreckenserie auf dem Nürburgring. Die Nordschleife in der Eifel trägt den wenig schmeichelhaften Namen „Grüne Hölle“, sie zählt zu den anspruchsvollsten Strecken der Welt. Sie ist jedoch ein Ort, an dem sich der Tönisvorster wohlfühlt. In drei Rennen schaffte er 2020 dort Top-Drei-Platzierungen.

2017 stieg Hendrik von Danwitz vom Kart in das Automobil um. 2013 war er erstmals Rennen gefahren. Er gehörte zu den Späteinsteigern. Heute ist er Student für Gartenbau in München. Die Familie betreibt eine Gärtnerei. Ökologie und Motorsport sind für ihn kein Widerspruch. Viele Technologien, um Emissionen zu sparen, würden hier schließlich auf ihre Reife getestet. „Ich habe einen grünen Daumen“, sagt er.

In 2021 fährt Hendrik von Danwitz nur noch in der Langstreckenserie mit seinem Team Fricadelli Racing. Im Porsche Cayman GT4 tritt er in der Klasse ProAm an und will sich dort etablieren und durchsetzen, für höhere Aufgaben empfehlen. Der Titel ist das Ziel. Der Nürburgring mit seiner Nordschleife macht ihm keine Angst. „Es ist immer wieder eine Freude darauf zu fahren. Es wird nie langweilig.“ (anle)

GEBOREN AM 21. Mai 1999 in Tönisvorst

SPORTART Motorsport

VEREIN Fricadelli Racing

ERFOLGE 2020 Einstieg in die ADAC GT Masters mit Top15-Platzierung in der Junioren-Wertung. Dritte Plätze bei Langstreckenserie auf dem Nürburgring

ZIELE 2021 In der Klasse ProAm in der Langstreckenserie durchsetzen

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